Fake News und Führungskräfte

Fake News und Führungskräfte

Gerade in der aktuellen Corona-Krise kursieren viele Fake News im Netz. Mitarbeitende lesen diese, sind mehr oder weniger fragend und suchen auch Orientierung bei den Führungskräften.
Was können Führungskräfte bei Fake News anbieten?
Wichtig ist zuhören, Ängste verstehen und Empathie entwickeln. Dadurch gewinnen Führungskräfte auch persönliche Autorität! Das kostet Zeit, aber dies ist eine Investition in das Arbeitsklima und die Beziehung zwischen Führungskräften und deren Mitarbeitenden.

Außerdem stellt sich die Frage, wie man denn eine falsche Nachricht – die Fake News erkennt. Was ist in Bezug auf Fake News und Führungskräfte hilfreich? Dazu gibt es immer mehr Hinweise.
Ich möchte Sie auf einen Verein in Österreich hinweisen, der seit Jahren Nachrichten gut recherchiert und die Ergebnisse regelmäßig veröffentlicht.
Schauen Sie mal hier: www.mimikama.at
Wer bei Facebook ist, kann dort nach der Gruppe zddk (=zuerst denken, dann klicken) suchen. Dies ist bei Facebook die Plattform von mimikama. Der Gruppe folgen über 700.000 Follower, das spricht für sich!!
Weisen Sie als Führungskraft auf diese Seiten hin und schauen Sie selber dort nach, wenn Sie Fragen haben.

Informationen im Netz sind nicht immer richtig, werden aber so wahrgenommen. Glauben Sie nicht alles, was Sie lesen! Regen Sie auch die Mitarbeitenden an, Informationen aus dem Internet zurückhaltend wahrzunehmen. Überprüfen Sie gemeinsam mit anderen in der Firma das, was Sie auf verschiedenen Seiten lesen. Denken Sie daran, dass es andere Menschen gibt, die sich mit ihren Äußerungen hervorheben wollen. Ihnen geht es um Aufmerksamkeit, nicht um Wahrheit.

Energieräuber Führungskräfte

Energieräuber Führungskräfte

Wer raubt Ihnen Ihre Energie? Das kann zu wenig Schlaf sein. Vielleicht wachen Sie nachts auf und denken über Aufgaben und Probleme der Arbeit nach, die Sie nicht loslassen. Das wird oft als „Kopfkino“ bezeichnet. In der Nacht werden Sie allerdings keine Lösung finden. Das ist das schwierige an dieser Situation. Deshalb lassen Sie die Probleme los. Dazu gebe ich Ihnen Hinweise, die Sie ausprobieren können.

Energieräuber Führungskräfte Schlaf

Der erste Tip: stehen Sie auf und setzen Sie sich an einen Tisch oder Schreibtisch und schreiben Ihre Gedanken auf. Damit lassen Sie diese los. Sie können aber auch einfach etwas lesen. Das sollten einfache Texte sein, etwas zum Schmunzeln oder ein Ausschnitt aus einem Reisebericht. Nach 15 – 20 Minuten gehen Sie wieder ins Bett und versuchen Sie zu schlafen. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Der zweite Tip: stehen Sie auf und entspannen Sie sich, indem Sie zum Beispiel Übungen aus dem Autogenen Training oder der Progressiven Muskelentspannung nach Jakobson ausführen. Dazu müssen Sie eine der beiden Techniken erlernen. Fragen Sie Ihre Krankenkasse. Diese bieten oft für ihre Mitglieder kostenfreie Kurse dazu an.

Der dritte Tip: trinken Sie vor dem Schlafen möglichst keinen Alkohol. Nach Alkoholgenuss schläft man oft gut ein – aber nicht durch!! Gerade Rotwein (mehr als ein Glas) ist der Verursacher von Schlafunterbrechungen. Aber auch zu spätes Essen, vor allem warmes Essen, das „schwer im Magen liegt“ muss nachts von dem Körper verarbeitet werden und stört den Schlaf.

Menschen mit negativen Gedanken, die immer problematisieren rauben mir Energie. Ich habe diese Personen identifiziert und begonnen, ihnen aus dem Weg zu gehen. Wenn es trotzdem zu immer wiederkehrenden Begegnungen kam und ihre negativen Äußerungen meine Energie „angezapft“ haben, dann habe ich ihnen nett aber bestimmt gesagt, dass ich diese Äußerungen nicht mehr wünsche und sie sich in meiner Gegenwart damit zurückhalten sollten. Nach einer kurzen Schockphase hat das dann funktioniert. Ich suche mir Gesprächspartner, die mich durch Ihre Kreativität und Fähigkeit, Probleme zu lösen anregen und weiter bringen. Deren Anwesenheit schätze ich und gewinne dazu. Wenn Sie ein Büro mit solch einer Person teilen und alle Versuche, diese Person um Zurückhaltung zu bitten, gescheitert sind, dann sollten Sie wenn möglich das Büro wechseln. Sie denken jetzt vielleicht, was dann die Kolleg*innen dazu sagen. Gehen Sie offensiv damit um, dass Sie für Ihre Produktivität einen entsprechenden Rahmen benötigen. Sagen Sie bitte aber nicht, dass der oder die bisherige Kollegin das verhindert. Das wäre vielleicht schon Mobbing.

Perfektionismus

Schieben Sie öfter Aufgaben vor sich her, die Sie nicht gerne bearbeiten? Das Aufschieben auch als Prokrastination bezeichnet (lateinisch für „vertagen“) löst nicht die Aufgabe und wird zu Ihrem Problem. Je länger Sie die Aufgabe verschieben, umso mehr Energie benötigen Sie für den Anfang der Bearbeitung. Ich habe mir angewöhnt für solche Aufgaben einen Wochen- oder Monatsplan zu erstellen. Darin lege ich fest, wann ich beginne, eine der Aufgaben zu bearbeiten. Dabei lege ich die Aufgabe in die Vormittagsstunden. Das ist der Zeitrahmen, wo ich viel Energie habe und dann die Kraft habe, die Aufgabe anzugehen. Überfordern Sie sich nicht. Eine Stunde Arbeit für eine Aufgabe, die Sie schon lange aufgeschoben haben, ist ein guter Beginn. Sie werden überrascht sein, was Sie dann alles schaffen. Planen Sie die weitere Bearbeitung in solchen Zeitetappen für die nächsten Tage, wo Sie Zeit dafür haben.

Energieräuber Führungskräfte aufschieben

Energie-Tankstellen für Führungskräfte – Teil 2

Energie-Tankstellen für Führungskräfte

Wie versprochen folgt hier der zweite Teil der Anregungen für das Aufladen Ihrer Energie-Speicher. Dazu habe ich Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zusammen gestellt. Diesen müssen Sie nicht alle erfüllen – also kein Stress! Vielmehr sollten Sie daraus die Bereiche auswählen, die Ihnen sympathisch sind und wo Sie Lust haben, diese einmal zu testen. Wenn sie Ihnen gefallen, dann bleiben Sie dran und beobachten Sie, ob sich Ihre Energiereserven wieder füllen. Sollte das auf Dauer nicht der Fall sein, dann suchen Sie weiter – nach besser für Sie geeigneten „Tankstellen“.

Soziale Kontakte

Soziale Kontakte werden sehr oft von ihrer positiven Wirkung unterschätzt. Das kann damit zusammenhängen, dass man für die Treffen mit Freunden und Familie Zeit benötigt, die man neben dem Beruf wenig hat. Gerade wenn es um gemeinsame Unternehmungen geht, beginnen viele Führungskräfte an mit ihrer Zeit zu „knausern“, weil diese oft im Voraus geplant werden müssen und oft eher am Wochenende stattfinden. Aber auch die Mitgliedschaft in Vereinen gehört zu den sozialen Kontakten und dabei haben alle Beteiligten noch ein gemeinsames Interesse, das sie in ihrer Freizeit verfolgen. Das muss nicht immer Sport sein, das kann sich auch um Kunst und Kultur oder andere Inhalte drehen.
Die erwähnte positive Wirkung ist u. a. aus der Sozialpsychologie und der Resilienzforschung belegt. Soziale Kontakte erhöhen die Widerstandskraft bei hohen Belastungen und sogar auch in Krisen. Dazu stellen sie einen Ausgleich dar, der Aktivität beinhaltet und damit zu einem aktiven Abschalten von dem Beruf beiträgt. Und bedenken Sie bitte, gerade Freunde sind oft die ehrlichsten Feedbackgeber, die vielleicht von Ihren beruflichen Fragen keine Ahnung haben, aber die gerade deshalb ganz unbeteiligt auf Ihre Fragen oder Probleme Rückmeldungen geben, also querdenken. Daraus entstehen doch oft die besten Ideen für eine Weiterentwicklung.

Bewegung und ausgewogene Ernährung

Ganz ehrlich – Bewegung und ausgewogene Ernährung das sind meine Baustellen. Ich habe lange Zeit gebraucht bis ich gemerkt habe, wie gut mir diese beiden Dinge tun. Der Weg dahin war verschlungen. Verschiedene Sportarten habe ich ausprobiert, bis ich bei Wandern und Fahrradfahren gemerkt habe, das ist es. Auch Nordic-Walking habe ich schätzen gelernt. Aber vor allem bin ich an der Luft und kann durchatmen – im wahrsten Sinn des Wortes. Dazu kam dann noch mein Orthopäde, der mir offen sagte, dass ich für meinen Rücken Krafttraining machen muss, damit ich spannungs- und schmerzfrei arbeiten kann. Also ab zu Kieser. Ich bin damit sehr zufrieden.
Und dann noch die Ernährung. Aufgrund einer Stoffwechselerkrankung in unserer Familie habe ich mich mit dem Thema mehr beschäftigt und bin überrascht, welche Wirkung eine gesunde Ernährung auf meine Energie hat. Aber ja, da muss man Zeit für aufwenden. Das stimmt, lässt mich aber abschalten vom Beruf und ich fühle mich besser. Probieren Sie es vielleicht erst einmal mit einer Ernährungsberatung aus. Der Einstieg ist vielleicht leichter.

Energie-Tankstellen für Führungskräfte

Auszeiten vom Beruf – Nicht-Erreichbarkeit

Dieses Thema erzeugt oft bei Führungskräften ein Ohnmachtsgefühl. Sie sagen dann: „Es wird erwartet, dass ich immer erreichbar bin“. Das stimmt in vielen Fällen aber nicht immer. Die Erkenntnis, dass eine dauerhafte Erreichbarkeit belastet und die berufliche Leistungsfähigkeit einschränken kann, setzt sich immer mehr durch. Große Firmen reagieren und unterbinden zu bestimmten Zeiten die E-Mail-Server.
Ich erlebe es aber auch, dass Führungskräfte immer erreichbar sein wollen. Sie spüren sonst Kontrollverlust („Hoffentlich machen die alles richtig!“) und wollen eingebunden sein in Prozesse, damit nichts „anbrennt“. Oder sie haben nicht gelernt zu delegieren und zu vertrauen. Ja, Vertrauen führt! Dafür muss man etwas tun und es dauert, aber wenn Untergebene Vertrauen ihrer Vorgesetzten spüren, dann sind sie motiviert und engagiert und bestrebt, alles im Sinne der Firma und des Vorgesetzten zu regeln.
„Nicht Erreichbar zu sein“ muss geübt werden. Ich mache Ihnen Mut dazu. Beispiele von Klienten, die damit eine neue Lebensqualität für sich entwickelt haben, bestätigen meine Aussagen.

Für den 2. Teil soll dies reichen. Geben Sie mir gern eine Rückmeldung über das Kommentarfeld, oder schreiben Sie mich an, wenn Sie Fragen haben.
Bis zum 3. Teil!

Energie-Tankstellen für Führungskräfte – Teil 1

Tankstelle Classic Car

Haben Sie sich beim Betanken Ihres Autos schon einmal gefragt, wo Sie eigentlich die Energie tanken, die Sie als Führungskraft für Ihre Arbeit benötigen?

Aus eigener Erfahrung und aus verschiedenen Coachingsitzungen weiß ich, dass sich sehr viele Führungskräfte zu dieser Frage keine Gedanken machen. Ist das ein Thema für Sie? Sie benötigen Energie damit Sie weiter tagtäglich die an Sie gestellten Anforderungen erfüllen können. Das ist vergleichbar mit einem Akku. Er spendet Energie, muss dann aber wieder ans Ladegerät und mit Energie betankt werden.

Wo ist eine Tankstelle, die Sie nutzen?

Ich stelle Ihnen einige Energiequellen vor, die ich nutze. Vielleicht erhalten Sie damit Anregungen über Ihre Quellen nachzudenken. Für mich ist die Familie ein ganz wichtiger Punkt. Ich liebe es nach Hause zu kommen und dort abschalten zu können. Sie dürfen nicht denken, dass ich mich dann auf die Couch lege und mich bedienen lasse. Es gibt Aufgaben zu erledigen, einzukaufen, Wäsche zu machen usw. Aber dabei kann ich meine Gedanken umschalten, von der Arbeit auf diese Aufgaben. Auch das gemeinsame Kochen und die Gespräche dabei und bei dem anschließenden Essen sind für mich eine Energiequelle. Dabei probieren wir oft Abwandlungen der Rezepte aus und freuen uns an unseren Erfolgen – wenn es denn Erfolge gibt. Sie merken schon, meine Frau und ich haben kochen nicht gelernt, wir sind auf dem Gebiet echte Laien. Aber das ist nicht entscheidend, sondern das Erleben der Zeit und die Erledigung der damit verbundenen Aufgaben, das lenkt ab und baut wieder auf.

Ich liebe es auch, Musikvideos anzusehen und dabei mitzusingen. Meiner Frau geht das manchmal auf die Nerven, weil ich schief singe, sagt sie. Egal, es macht mir Spaß und ist gut für meine Psyche. Ich spreche dabei lieber von der der Seele. Über einige Umzüge hinweg habe ich auch meine Schallplattensammlung gerettet. Heute ist es wieder hype, analog Musik zu hören. Dazu habe ich einen alten Schallplattenspieler repariert (dank dem Internet ist das kein großes Problem) und höre damit nun die Platten. Dabei muss ich dann immer aufstehen und die Platten umdrehen, das hält den Körper in Bewegung.

Das sind wir schon bei meiner nächsten Energiequelle, der Bewegung. Ich mag Joggen überhaupt nicht, aber Nordic-Walking. Wenn ich dann 5 km oder mehr gewalkt bin, ist es genug, ich bin kaputt aber ich habe den Kopf frei und nach dem Duschen kommen die Lebensgeister wieder. Wandern gehört bei mir auch mit zu der geliebten Bewegung. Es muss davon nicht immer viel sein und ich achte nicht darauf, meine Leistung zu steigern. Es geht und die Bewegung und meinen Körper, der gefordert wird und dabei tanke ich wieder auf.

Das ist für den ersten Teil erst einmal genug. Wenn Sie das nächste Mal tanken und warten, bis der Tank voll ist, denken Sie doch mal nach, wo Sie Energie tanken.

Im nächsten Monat werde ich hier den 2. Teil ausführen. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Energie!!

Energie Tankstelle Fuehrungskraft

Selbst-Achtsamkeit – Life-coaching für Führungskräfte

Der Begriff des Life-Coachings setzt sich im Coaching immer mehr durch und löst den der sogenannte Work-Life-Balance ab. Diese wurde zunehmend wegen der im Begriff enthaltenen Gegensätzlichkeit von Work und Life kritisiert und als nicht hilfreich eingestuft. Das Life-Coaching sieht Arbeit als wesentlichen Teil des Lebens an. Positiv empfundene Arbeit fördert gelingendes Leben. Allerdings braucht Arbeit einen Ausgleich, damit die Arbeitsleistung auf Dauer erhalten bleibt. Life-Coaching betrachtet nicht nur die Arbeitssituation einer Führungskraft, sondern auch den Ausgleich. Diesen findet man bspw. in der Familie, den Sozialkontakten, im Sport, der Spiritualität, durch Yoga, die Ernährung usw.
In meinem Blog werde ich in unterschiedlichen Beiträgen der Frage nachgehen, wie Führungskräfte ihren notwendigen Energiebedarf wieder „aufladen“ können. Dass Führungskräfte viel Energie benötigen, ergibt sich aus den Anforderungen ihres Arbeitsalltags. Diese umfassen oft vielfältige Aufgaben, die eine konzentrierte Arbeitsweise verlangen und auch zu regelmäßiger Mehrarbeit führen. Dazu haben sie oft unter Zeitdruck Entscheidungen zu treffen, die möglichst nachhaltig und richtig sein sollen. Zudem sind die vollen Terminkalender, mögliche divergierende Erwartungen der nachgeordneten Mitarbeitenden und der Kunden und auch der möglichen Stakeholder nicht zu vergessen. Diese Auflistung ließe sich weiter fortsetzen. Sie macht den Energiebedarf deutlich.
Das Aufladen des Energiebedarfes hat nicht nur die Wiederherstellung der Arbeitsleistung zum Ziel. Sie soll auch negative Prozesse verhindern, die in Burnout-Prozessen oder psycho-somatischen Erkrankungen münden können.

Wie lädt man seine Energie wieder auf?

Selbst- und Zeitmanagement

Der erste Schritt ist das bewusste Auf-sich-selbst-Achten. Dies ist für viele Führungskräfte ein Tabu-Thema, weil sie immer funktionieren sollen und wollen. Für die Selbst-Achtsamkeit müssen sie sich teilweise wieder kennenlernen. Was spüre ich nach einem 12 Stundentag oder einer Woche mit dem außer-europäischen Auslandsaufenthalt? Was tut mir da gerade weh? Habe ich Kopfschmerzen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt oder auch im Herzkreislaufsystem? Kann ich mich erholen und tief schlafen? Gönnen Sie sich im Laufe des Tages Kurzpausen und beginnen Sie in Ihren Körper hinein zu spüren. Ziehen Sie sich zurück und scannen Sie in Gedanken Ihren Körper. Beginnen Sie dabei am Kopf gehen über den Oberkörper bis in die Zehen Ihrer Füße. Was spüren Sie? Beobachten Sie sich und merken oder notieren Sie sich die Ergebnisse. Tauchen bestimmte Empfindungen öfter auf, oder verschwinden sie? Gehen Sie bei nicht zu erklärenden Schmerzen zum Arzt. Schmerzen sind Signale Ihres Körpers! Die geben Ihnen Hinweise. Die regelmäßige Wiederholung ist notwendig, damit Sie ein gutes Gefühl für Ihren Körper bekommen. Tragen Sie sich die Zeiten für die Übung der Selbst-Achtsamkeit in Ihren Kalender fest ein,
5 Minuten reichen dafür schon.

Abschalten Energie Minze

Fühlen Sie sich fit und total belastbar, dann feiern Sie das am Abend mit sich und vielleicht mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin!!

„einsame“ Führungskraft

Die Einsamkeit der Führungskraft ist ein Thema, das selten offen angesprochen wird, dagegen öfter im Coaching. Für Führungskräfte ist es wichtig, dass sie gegenüber ihren Mitarbeitenden ein sinnhaftes Nähe-Distanz-Verhältnis entwickeln und beibehalten. Sie benötigen aber Distanz, da sie Entscheidungen treffen müssen und dabei werden sie auch bei einigen Mitarbeitenden Enttäuschungen verursachen, weil deren Absichten und Wünsche nicht beachtet wurden. Im Extremfall wird dies bei Kündigungen oder Schließungen von Betriebsteilen oder ganzen Betrieben deutlich.

Führungskräfte sollen und wollen gestalten. Dafür ist es notwendig, schnell die richtige Entscheidung zu treffen. Da aber Führungskräfte nicht omnipotent sind, benötigen sie Experten, die sie beraten. Diese können aber mit ihren Empfehlungen auch einseitig eine bestimmte Interessenslage verfolgen und müssen deshalb von Führungskräften kritisch hinterfragt werden. Gerade bei strategischen Entscheidungen ist eine Abwägung der jeweiligen Risiken von verschiedenen Entscheidungsoptionen eine sehr wichtige Prüfschleife. Auch hierbei entsteht aufgrund der Rolle der Führungskräfte ein Vereinsamungsprozess, weil sie mit analytischem Verstand auch die Experten hinterfragen müssen. Aus der Verantwortung für das Unternehmen erfolgt zugleich das Vereinsamungsgefühl der Führungskräfte. Das erhöht die psychische Belastung von Führungskräften.

Coaching-Blog-2

Welche Lösungen bieten sich an?
Aus meiner Sicht gibt es drei:
1. ein regelmäßiger Kontakt mit engen Freunden und der Familie
„Das sind doch keine Fachleute“ werden manche denken. Das stimmt, aber durch die oft vielleicht auch laienhafte Distanz und die daraus resultierenden Fragen erhält die Führungskraft Anregungen zum Weiterdenken und eine Veränderung oder Erweiterung der bisherigen Perspektive.
2. Austausch mit vertauten Kollegen, die ähnliche Aufgaben haben –
Der Aufbau solcher belastbaren Kontakte ist zeitaufwendig, aber lohnend. Zu beachten ist m. E., dass diese Kollegen nicht bei Mitbewerbern tätig sind. Das schränkt die Glaubwürdigung ihrer Beratung stark ein.
3. Ein Coaching durch einen Coach mit Felderfahrung ist die dritte Option, die selbsterklärend ist. Die Suche nach einem entsprechenden Coach ist hierbei wohl der aufwendige Part.

Mein Coaching-Blog

In diesem Coaching-Blog veröffentliche ich meine Gedanken zu dem Thema „Handeln von Führungskräften“.
Die Beiträge wollen anregen und Diskussionen anstoßen. Sie sind eingeladen, diese Gedanken zu kommentieren.
Das „Handeln von Führungskräften“ ist ein Themenkomplex. Dazu gibt es doch schon genug Veröffentlichungen, oder auch Fortbildungen. Warum ist dieser Blog noch notwendig?

In diesem Coaching-Blog versuche ich den Nischen-Themen nachzuspüren. Darunter verstehe ich Inhalte, die in der Regel nicht veröffentlicht werden. Dabei beziehe ich mich u. a. auf meine eigenen Erfahrungen als Führungskraft, die auch gecoacht wurde. In den unterschiedlichen Situationen gab es nicht immer nur Erfolge. Auch schwierige Phasen und Niederlagen gehörten dazu. Gerade diese haben mich zum Nachdenken gebracht. Daraus entstandene Erkenntnisse fließen mit in diesen Blog ein.

Natürlich ist es nur bedingt möglich, diese Inputs auf viele Führungskräfte zu übertragen. Mir geht es um die einzelne Person und nicht die Masse. Ich bin auf die Rückmeldungen gespannt.

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