Energie-Tankstellen für Führungskräfte – Teil 1

Tankstelle Classic Car

Haben Sie sich beim Betanken Ihres Autos schon einmal gefragt, wo Sie eigentlich die Energie tanken, die Sie als Führungskraft für Ihre Arbeit benötigen?

Aus eigener Erfahrung und aus verschiedenen Coachingsitzungen weiß ich, dass sich sehr viele Führungskräfte zu dieser Frage keine Gedanken machen. Ist das ein Thema für Sie? Sie benötigen Energie damit Sie weiter tagtäglich die an Sie gestellten Anforderungen erfüllen können. Das ist vergleichbar mit einem Akku. Er spendet Energie, muss dann aber wieder ans Ladegerät und mit Energie betankt werden.

Wo ist eine Tankstelle, die Sie nutzen?

Ich stelle Ihnen einige Energiequellen vor, die ich nutze. Vielleicht erhalten Sie damit Anregungen über Ihre Quellen nachzudenken. Für mich ist die Familie ein ganz wichtiger Punkt. Ich liebe es nach Hause zu kommen und dort abschalten zu können. Sie dürfen nicht denken, dass ich mich dann auf die Couch lege und mich bedienen lasse. Es gibt Aufgaben zu erledigen, einzukaufen, Wäsche zu machen usw. Aber dabei kann ich meine Gedanken umschalten, von der Arbeit auf diese Aufgaben. Auch das gemeinsame Kochen und die Gespräche dabei und bei dem anschließenden Essen sind für mich eine Energiequelle. Dabei probieren wir oft Abwandlungen der Rezepte aus und freuen uns an unseren Erfolgen – wenn es denn Erfolge gibt. Sie merken schon, meine Frau und ich haben kochen nicht gelernt, wir sind auf dem Gebiet echte Laien. Aber das ist nicht entscheidend, sondern das Erleben der Zeit und die Erledigung der damit verbundenen Aufgaben, das lenkt ab und baut wieder auf.

Ich liebe es auch, Musikvideos anzusehen und dabei mitzusingen. Meiner Frau geht das manchmal auf die Nerven, weil ich schief singe, sagt sie. Egal, es macht mir Spaß und ist gut für meine Psyche. Ich spreche dabei lieber von der der Seele. Über einige Umzüge hinweg habe ich auch meine Schallplattensammlung gerettet. Heute ist es wieder hype, analog Musik zu hören. Dazu habe ich einen alten Schallplattenspieler repariert (dank dem Internet ist das kein großes Problem) und höre damit nun die Platten. Dabei muss ich dann immer aufstehen und die Platten umdrehen, das hält den Körper in Bewegung.

Das sind wir schon bei meiner nächsten Energiequelle, der Bewegung. Ich mag Joggen überhaupt nicht, aber Nordic-Walking. Wenn ich dann 5 km oder mehr gewalkt bin, ist es genug, ich bin kaputt aber ich habe den Kopf frei und nach dem Duschen kommen die Lebensgeister wieder. Wandern gehört bei mir auch mit zu der geliebten Bewegung. Es muss davon nicht immer viel sein und ich achte nicht darauf, meine Leistung zu steigern. Es geht und die Bewegung und meinen Körper, der gefordert wird und dabei tanke ich wieder auf.

Das ist für den ersten Teil erst einmal genug. Wenn Sie das nächste Mal tanken und warten, bis der Tank voll ist, denken Sie doch mal nach, wo Sie Energie tanken.

Im nächsten Monat werde ich hier den 2. Teil ausführen. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Energie!!

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